Versorgung nach perforierter Keratoplastik-Operation


In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass aufgrund einer zu dünnen Hornhaut eine Hornhauttransplantation (Keratoplastik) notwendig wird. Dies kann auch als Folge von schweren narbenbildenden Augen Infektionen oder Verletzungen notwendig werden.

Dabei wird das betroffene Hornhautgewebe auf operativem Weg durch ein geeignetes Spendermaterial (Transplantat) ersetzt. Nach abgeklungener Wundheilung bleiben an den Nahtstellen oft unregelmässig abgestufte Terrassenbildungen, welche nicht selten mit sehr starken Hornhautverkrümmungen einhergehen.

Dadurch entstehende Abbildungsfehler erfordern eine Versorgung mit speziellen formstabilen Kontaktlinsen, da Brillengläsern keine ausreichend hohe Sehleistung zulassen. Die notwendigen Geometrien solcher Kontaktlinsen sind sehr speziell und erfordern oft ein ganz spezifisches Terrassenprofil, welche die zurückbleibenden Narben nicht mechanisch belasten. Man nennt diese Kontaktlinsen dann auch Keratoplastik-Linsen.

Mit modernsten Messgeräten vermessen wir die Hornhaut und definieren die optimale Linsengeometrie. Ryser Optometrie hat über 60 Jahre Erfahrung mit der Versorgung solcher Speziallinsen. In dieser Zeit wurden grosse technologische Fortschritte gemacht, wodurch sich Angewöhnungsdauer sowie Langzeitverträglichkeit wesentlich verbessert haben.